Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein, München 1983.

O je! O weh! Was soll ich tun? Mich faßt Verzweiflung! O Jammer und Not! Ojeoje, ojemine! Die Sorgen! O Verzweiflung! O drohend Ungemach! Ach, ach, so grauenvolle Untat ward noch nie begangen! O weia, o weia!
Hier kann ich es kurz machen. Watzlawick und ich sind miteinander nicht warm geworden. Vielleicht lag es daran, dass ich das Buch als Wartezimmerlektüre ausgesucht hatte, vielleicht daran, dass ich mich nicht als unglücklichen Mensch beschreiben würde. Gut, manche der Mechanismen, mit denen wir uns unsere eigene Existenz schwerer machen als notwendig, kamen mir bekannt vor, sei es aus eigener Erfahrung oder aus der Beobachtung der Mitmenschen. Aber ich fand das alles dermaßen zäh erzählt, dass ich nach knapp drei Vierteln das Buch aus der Hand gelegt habe.