Ein Detail in der Biographie unseres zukünftigen Oberbürgermeisters (der übrigens auch mal Stadtverordneter in Schmalenstedt war) sollte uns Kielern doch zu denken geben. Die FAZ versucht, diesen biographischen Makel als Nebensächlichkeit erscheinen zu lassen, dabei ist diese Ortsangabe der Schlüssel, der die überraschende Wahl von Albig erklärt:
Während seines Studiums in Bielefeld war er dort SPD-Ortsvereinsvorsitzender.
Ganz offensichtlich ist das für SIE ein Riesenerfolg. Es ist IHNEN gelungen, einen ihrer Top-Leute in der Kieler Verwaltungsspitze unterzubringen. Das Ziel ist klar: Die Vertreter der Wahrheit sollen von IHNEN mundtot gemacht werden. Schließlich ist Kiel der Ausgangspunkt einer mutigen Aufklärungsbewegung mit jahrzehntealter Tradition, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Wahrheit ans Licht zu bringen: Bielefeld gibt es nicht! Es war ein mutiger Kieler – Achim Held – der sich Anfang der Neunzigerjahre als erster traute, gegen IHRE Übermacht aufzustehen. Und nun ein Kieler Bürgermeister, der ganz offensichtlich eine von IHNEN gesteuerte Marionette ist. Was für ein Rückschlag!
Es muss insofern schon als ziviler Ungehorsam gewertet werden, wenn zumindest einigen Kommentatoren das überraschend hohe Wahlergebnis für Torsten Albig aufgefallen ist. „Überraschend“ nur für Außenstehende. Es ist ganz klar, dass SIE da die Finger im Spiel hatten.
So, ich muss jetzt weg, bevor SIE mich h